Eine Woche ist es jetzt her seit ich hier angekommen bin und es ist nicht viel passiert. Klar könnte ich jetzt anfangen von meinen drei neu erlernten spanischen Sätzen zu schwärmen oder von meiner Bräune, welche von meinen Freunden leider noch nicht ganz anerkannt wird, aber irgendwie interessiert mich das nichtmal selber wirklich.
Meine anfänglichen Befürchtungen haben sich im Grunde alle in Luft aufgelöst. Ich vermisse weder meine alte Arbeit (gut, das war keine ernsthafte Angst von mir), noch habe ich besonderes Heimweh... Trotzdem wird dieses ewige am Pool liegen langsam ein Luxusproblem und ich fange an mich auf die Schulzeit der Kinder, und somit auch den Anfang meiner Sprachschule zu freuen. Endlich wieder Menschen sehen. Ich hätte nie gedacht dass ich das jemals sagen würde!
Was ich bisher von Madrid gesehen habe beschränkt sich auf einen 2 km Zirkel rund um den Metro Ausstieg im Herzen der Essensmeile, an dem ich nach langem suchen und mehrmaligem in die falsche Bahn steigen schließlich auch wie geplant ankam. So ist das nunmal wenn man nicht mit Menschen redet. Man verirrt sich.
Somit bestand mein Samstag dann aus weiteren Irrwegen, Eis, ein zwei neuen (natürlich schwarzen) Shirts und mehr Eis.
Vielleicht poste ich bei nächster Gelegenheit ein paar Bilder von Madrid, aber so ein begeisterter Fotograf bin ich nun auch wieder nicht und das Eis erschien mir passender
Was gibt es noch zu erzählen? Ich bin mir noch nicht sicher ob ein halbes Jahr genug Zeit ist um darüber hinweg zu kommen dass hier eigentlich alles paniert wird oder dass meine Skype Verbindung meistens an den spannenden Stellen abbricht. Mehr nächste Woche, in Liebe, ich.

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